Herkunft

Woran liegt es, dass vielen Menschen mit akuten oder chronischen Beschwerden durch die klassischen medizinischen Verfahren nicht ausreichend geholfen werden kann? Diese Frage stellte sich der amerikanische Arzt und Osteopath Stephen Typaldos. Aus dieser frustrierenden Situation entwickelte er durch genaue Beobachtung der Gestik der Patienten seine neue Sichtweise. Das Resultat ist eine der effektivsten Behandlungsmethoden für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, die wir derzeit haben: das Fasziendorsionsmodell (FDM).

Schmerztherapie mit dem Fasziendorsionsmodell (FDM)

Wer eignet sich für die FDM Therapie?

Grundsätzlich jeder Mensch in jedem Alter. Weil sich das Bindegewebe im ganzen menschlichen Körper befindet, kann alles was Bewegungseinschränkungen und Schmerzen macht behandelt werden.

Ablauf der Sitzung

Der FDM-Therapeut erfragt zuerst, welche Beschwerden Sie haben, wann und wo sie auftreten, wie sie sich steigern oder vermindern lassen und wie sie sich anfühlen.

Darauf folgt die Untersuchung und Testung. Diese Tests werden in der folgenden Behandlung benötigt um den Behandlungserfolg in dieser Sitzung messen zu können. Aus diesen Informationen wird die FDM-Diagnose und die dazu passende Behandlung abgeleitet. Bei Eintreten der Schmerzfreiheit unter voller Kraft und Beweglichkeit ist das Behandlungsziel erreicht und die Behandlung beendet. Nicht selten wird dies bereits in der ersten Sitzung erreicht und bei Rückfällen wiederholt. Oft reichen 1 bis 5 Behandlungen um einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu erzielen. Wenn die Beschwerden seit sehr langer Zeit bestehen, z.B. seit Jahren, werden vermutlich mehr Sitzungen notwendig sein, da sich die Fasziendistorsionen ausgebreitet und verfestigt haben.

Fasziendistorsionsmodell (FDM)

Anders als z.B. bei der Physiotherapie und Schulmedizin, wo die Ursache der Beschwerden häufig durch mangelnde Kraft und Stabilität vermutet wird, vermuten wir aus Sicht des FDM, dass vorliegende Gewebeverformungen die Beschwerden verursachen. Verdrehungen, Verfaltungen von Bindegewebeschichten (Faszien) oder Verschiebungen, Verklebungen von Gleitschichten, Gewebeeinklemmungen (Hernien) sowie Gelenksinstabilitäten behandeln wir gezielt mit meist manuellen Techniken. Jeder Schmerz oder sonstigen Beschwerden kann auf eine oder mehrere, vorliegende Fasziendistorsionen zurückgeführt werden! Um die Fasziendistorsionen erfolgreich zurück zu formen ist vor allem Präzision und Geschicklichkeit erforderlich. Entzündungen, welche die Schulmedizin ebenfalls als Ursache von Beschwerden sieht, sind aus Sicht der FDM nur eine sekundär Erscheinung der vorhandenen Bindegewebsverformung und wird nicht behandelt, da diese sehr schnell abklingt sobald die Rückformung stattgefunden hat.